Hallo meine Freundinnen und Freunde!

Mein Name ist Jenny, ich bin zur Zeit 20 Jahre alt und das ist mein Blog.
Hier geht es um meine Gedanken zu ökologischen Themen wie Umweltschutz, Tierschutz, Vegane/Vegetarische Lebensweise und vieles mehr.
Ich bin stets zu konstruktiven Diskussionen bereit, ja sogar erfreut, auch wenn ihr eine andere Meinung habt als ich.
Ich möchte niemanden meine Meinung aufzwingen und tolleriere andere Ansichten, solange sie nicht diskriminierend, beleidigend oder anderwältig verfassungsfeindlich sind.
Sonst bin ich für alles offen! =)

Mittwoch, 22. August 2012

Asiatisches Zeug... oder so.^^

In den letzten Tagen habe ich irgendwie verhältnismäßig viel mit asiatischem Krims Krams zutun. Zuerst einmal wisst ihr ja, dass ich letztens im Asia-Großhandel war, woraus resultiert, dass wir massig asiatisches Essen zu Hause haben.Das genialste ist ja der große Reissack und passend dazu, haben wir uns jetzt einen Reiskocher angeschafft. (Den ich, wenn ich studieren gehe, klauen werde, muhahahahaaaa ;D) 
Da wir dafür aber nicht allzu viel Geld ausgeben wollten, haben wir nur einen kleineren bei Rossmann gekauft. Er hat 14,99€ gekostet, beinhalten den Kocher samt Kabel, eine Dosierhilfe für den Reis und einen Reis-Rausnehm-Löffel. Darin kann man bis zu 5 Portionen Reis auf einmal kochen, was für unseren kleinen Haushalt aber vollkommen genügt. Zudem ist er mit einer Warmehaltefunktion ausgestattet, die sich praktischerweise automatisch einschaltet, wenn der Reis fertig ist. Ich habe ihn bis jetzt 2mal benutzt und bin absolut zufrieden. Das kochen und vorallem danach rausnehmen in viel einfacher als im Kochtopf und außerdem ist die Qualität des gekochten Reises besser. Schade finde ich nur, dass man nach dem Kochen bzw. Warmhalten den Stecker rausziehen muss, damit der Kocher nicht mehr im Stand-By ist. Aber sonst bin ich absolut zufrieden damit.
Mein Highlight war aber das Sommerollen zubereiten mit Linh. Es hat echt Spaß gemacht auch wenn es wirklich viel Arbeit gemacht hat. Wir haben unsere vietnamesischen Sommerrollen mit Reisnudeln, Tofu, Eisbergsalat, Kartotten, Morcheln und Sojasprossen gefüllt und für die Nicht-Veganer gab es noch Ei dazu. Weil ich die Sommerrollen so lecker und toll finde, bekommt ihr jetzt eine ausführliche Kochanleitung mit viiiiel Bildmaterial von mir.

Sommerrollen
Zuerst einmal gibt es viiiel Schnippelarbeit. Alle Gewünschten Beilagen, also in unserem Falle Morcheln, Tofu und Karotten in kleine längliche Stift schneiden, der Tofu sollte aber noch nicht zu klein sein, weil er sonst nicht so bratfähig ist. Die Sojasprossen werden ganz gelassen und der Eisbergsalat nur etwas kleiner gerissen. Nebenbei kann man schon die Reisnudeln kochen, die die Hauptfüllung der Sommerrollen bilden. Diese müssen nähmlich komplett auskühlen.
 Die kleinen Zutaten werden nun gemischt und gebraten, jedoch sollten die Sojasprossen als letztes in die Pfanne geben werden damit sie nicht zu labbrig werden. Genau richtig sind sie wenn sie schon etwas schwabbeln aber noch immer etwas knackig im Biss sind. Angebraten wird alles mit reichlich Sojasoße und einer Prise Salz und Zucker.
Danach gehts langsam ans Eingemachte. Der Tofu wird nun klein gestifftelt, jedoch sollte wie auch beim Gemüse darauf geachtet werden, dass es nicht zu klein wird. Denn sonst fällt beim Essen alles raus oder bleibt beim Dippen in der Soße hängen.
Dann werden schonmal alle Teller vorbereitet und eine große Schüssel mit heißem Wasser bereitgestellt.
 Jetzt gehts ans Füllen. Ein Blatt Reispapier wird schnell im heißen Wasser gedreht und grade auf einen großen Teller gelegt.
Nun packt man etwa mittig einen länglichen Haufen der Reisnudeln und streut kleinere Mengen der Beilagen daneben. Passt auf das es nicht zu dick oder zu breit wird, sonst klappt das Rollen nicht!
Nach dem Rollen, was ich euch leider nicht verständlich erklären kann, wird angerichtet. Je nach Hunger brauch man pro Person 2 bis 4 Rollen und am besten sind sie, wenn sie schon ausgekühlt sind.
Soßen zum Dippen (z.B. Chili oder Sojasoße) werden in kleinen Schälchen angerichtet und jetzt können sie verspeist werden.
 Sommerrollen sind, wie der Name schon sagt, für den Sommer besonders schön, weil sie schön frisch sind und nicht irgendwie schwer im Magen liegen. Außerdem sind sie total gesund und schmecken auch noch sehr lecker!
=)

Kommentare:

  1. Danke für diese cooooooolen Tipps! Ich habs sofort nachgekocht (sofern wir das Zeug zu Hause rumzuliegen hatten :D)
    Ich fands voll lecker! Einfach ein geniales Geschmackserlebnis.

    Das wirst du mir sicher nicht glauben, aber ich hab deinen Blog durch Zufall entdeckt und mich kurzfristig dazu entschlossen, Vegetarierin zu werden. Ich hatte vorher nie darüber nachgedacht, was Tieren angetan wird. Wirklich, nie! Ich hatte keine Ahnung! Zum Glück hab ich jetzt Tofu für mich entdeckt und schätze es als wunderbare Alternative. Ich werde deinen Block weiterhin aufmerksam verfolgen und hoffen, dass du weiterin so nützliche Tipps gibst :)
    Vlt. werde ich sogar komplett in eine vegane Lebensweise übergehen, sofern ich die gleiche bewundernswerte Willenskraft aufbringe wie du. Du hast Großartiges geleistet, wie ich finde. :)

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    1. Mach ich doch sehr gerne! :)
      Und freut mich wenns dir schmeckt.

      Wow. Also das überwältigt mich ja schon fast. Ich bin echt begeistert davon, dass ich doch mit meinem Blog so erreichen konnte, dass du deine Ernährung umstellst.
      Das motiviert mich gleich mal noch viel mehr das hier alles weiter zu führen. :)
      Ich denke wenn man etwas wirklich möchte kann man alles schaffen. Auch du. Und der Schritt zum Vegetarismus ist auf jeden Fall schonmal toll und hilft den Tieren ungemein. Schon allein deswegen solltest du auch stolz auf dich sein.

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  2. Oh ich frag mich ständig ob ein Reiskocher eine gute Investition wäre. :) (Auch weil mich dieser Reis in den Plastiksäckchen zum kochen mehr und mehr abschreckt)
    Werd mir das wohl mal genauer ansehen müssen.
    @Anonym toll, dass du dich so inspirieren lässt! Bei mir war es ziemlich gleich, ich bin auch erst durch die vegane Bloggerszene "auf den Geschmack" gekommen! Es lohnt sich, sich ein wenig umzuschauen.
    Viele Grüsse

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    1. Also ich kann es wie gesagt nur empfehlen.
      Das Kochen in Plastiksäcken habe ich schon lange abgestellt, ich habe mir nurnoch losen Reis gekauft und ihn im Topf so gekocht. Nur das abgießen ist immer etwas schwer.

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  3. ich finde es klappt besser mit 2 reispapierblättern übereinander (aber getrennt nass machen), dann reißt es gaaaaar nicht :)

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    1. Da mein Reispapier relativ dick war, hat es auch so sehr gut geklappt ;)
      Aber danke für den Tipp!

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