Hallo meine Freundinnen und Freunde!

Mein Name ist Jenny, ich bin zur Zeit 20 Jahre alt und das ist mein Blog.
Hier geht es um meine Gedanken zu ökologischen Themen wie Umweltschutz, Tierschutz, Vegane/Vegetarische Lebensweise und vieles mehr.
Ich bin stets zu konstruktiven Diskussionen bereit, ja sogar erfreut, auch wenn ihr eine andere Meinung habt als ich.
Ich möchte niemanden meine Meinung aufzwingen und tolleriere andere Ansichten, solange sie nicht diskriminierend, beleidigend oder anderwältig verfassungsfeindlich sind.
Sonst bin ich für alles offen! =)

Mittwoch, 23. Januar 2013

Petition zur Kennzeichnung von Lebensmitteln

Wer von euch hat nicht das Problem? Beim Kauf von neuen, unbekannten Lebensmitteln muss man sich viel zu oft fast die Augen "brechen" um zu entziffern, was da in den winzigen Inhaltsangaben steht. Zudem werden Lebensmittel tierisch verarbeitet, ohne dass es gekennzeichnet ist, wie zum Beispiel Fruchtsäfte, die in Gelatine gefiltert werden oder Raucharoma in Chips. Oft ist es eine Tortur für Vegetarier und Veganer, wenn sie irgendwo einkaufen gehen, wo sie ihre bekannten Produkte nicht finden.
Deswegen fände ich es wichtig, dass Lebensmittel prinzipiell als "nicht vegetarisch", "vegetarisch" und "vegan" gekennzeichnet werden. Dazu hat mein Freund eine e-Petition auf der Seite des Bundestags gefunden, die ich für absolut unterstützenswert halte. Ich denke das wäre auch in eurem Interesse, deswegen unterschreibt und teilt sie doch mal! :)

Text der Petition

Der Deutsche Bundestag möge beschließen, dass sämtliche Lebensmittel, die jegliche Art von Verarbeitung erfahren haben, als entweder nicht vegetarisch, vegetarisch oder vegan gekennzeichnet werden, und zwar durch deutlich sichtbare, einheitliche Kennzeichnung auf der im Regal sichtbaren Seite. Mittel- und langfristig sollten deutsche Interessenvertreter zudem auf EU-Ebene versuchen zu erwirken, dass EU-weit diese Kennzeichnungspflicht einheitlich durchgesetzt wird.

Begründung

Mit den "Lebensmitteln, die jegliche Art von Verarbeitung erfahren haben" möchte ich bezwecken, dass Lebensmittel, die offensichtlich der Kategorie "nicht vegetarisch" oder "vegan" angehören, wie beispielsweise Obst und Gemüse in offenen Auslagen, oder eindeutige Fleischwaren, von dieser Kennzeichnungspflicht ausgenommen werden.

Generell ist es aufgrund verschiedener Faktoren für Verbraucher absolut unmöglich, Lebensmittel selbst durch aufmerksames Betrachten der Zutatenliste einer der drei Kategorien zuzuordnen. Die absolut verbraucherfeindlichen und industriefreundlichen europäischen Regelungen haben die Kennzeichnungspflicht dermaßen verfremdet, dass heute nicht einmal eine staatliche Einrichtung dazu in der Lage wäre, die Zutaten von einzelnen Produkten lückenlos zu nennen. Ein perverses System von nicht kennzeichnungspflichtigen Zutaten, unzutreffend "Nicht-Zutaten" genannt, hat dafür gesorgt, dass ein einfaches Lebensmittel wie eine Scheibe Brot bis zu 50 oder gar mehr verschiedene Zutaten enthalten kann, obwohl auf der Zutatenliste nichts anderes als "Mehl, Wasser, Salz, Hefe" erscheinen muss. Die restlichen 46+ Zutaten mit Namen, die zum größten Teil eher etwas im Chemielabor als in den Mägen von 80 Millionen Deutschen verloren hätten, kehrt man dabei unter den Tisch und wundert sich dann bei der BZgA darüber, warum denn plötzlich Menschenmassen gegen ganz alltägliche Lebensmittel Allergien entwickeln.

Ganz abgesehen davon, dass das System der Nicht-Zutaten, der aktuellen Kennzeichnungspflicht und die weiteren Abstrusitäten jede Großmutter der 1970er-Jahre und davor sich im Grab schneller als jeden Dönerspieß in einer Imbissbude von Berlin-Marzahn umdrehen lassen würde, wäre eine Kennzeichnung von vegan, vegetarisch oder nicht-vegetarisch ein erster Schritt dazu, Verbrauchern ihre Mündigkeit zurückzugeben.


Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen