Hallo meine Freundinnen und Freunde!

Mein Name ist Jenny, ich bin zur Zeit 20 Jahre alt und das ist mein Blog.
Hier geht es um meine Gedanken zu ökologischen Themen wie Umweltschutz, Tierschutz, Vegane/Vegetarische Lebensweise und vieles mehr.
Ich bin stets zu konstruktiven Diskussionen bereit, ja sogar erfreut, auch wenn ihr eine andere Meinung habt als ich.
Ich möchte niemanden meine Meinung aufzwingen und tolleriere andere Ansichten, solange sie nicht diskriminierend, beleidigend oder anderwältig verfassungsfeindlich sind.
Sonst bin ich für alles offen! =)

Sonntag, 8. September 2013

„Geh wählen!“ - „Wen?“ – „Die Piratenpartei“


Die „Nerds“ in der Politik sehen sich gerne als Gegenteil der bisherigen etablierten Parteien, deswegen erlebten sie besonders im Sommer 2012 einen Hochflug in Umfragen und Landtagswahlen. Doch dieser ebbte wegen scheinbarer Inhaltslosigkeit mittlerweile ab und viele fragen sich nun: Spaßpartei oder doch wählbar?

Allgemeine Ideologie: Die Freiheit ist das wohl am stärksten gebrauchte Wort bei den Piraten, die sich politisch aus den verschiedensten Gruppen zusammensetzten. Allgemein kann man sie links der Mitte einordnen.

Wirtschaft: Dies ist wohl das inhaltsleerste Themenfeld bei der Piratenpartei. Die einzigen wirklichen Inhalte sind Lockerungen des Patent- und Urheberrechts und die vermehrte Förderung nicht-wirtschaftlicher, ehrenamtlicher Tätigkeiten.

Sozialpolitik: Zu den sozialpolitischen Forderungen der Piraten gehören nicht nur kostenfreie Kita-Plätze und fahrscheinfreie öffentliche Verkehrsmittel, sondern auch das bedingungslose Grundeinkommen für jeden. Außerdem wollen sie die Ehen gleichstellen.

Bildungspolitik: Statt Lernpläne wollen die Piraten Lernziele einführen und so individueller auf die Kinder reagieren können. Dabei wollen sie Medienkompetenzen mehr in den Unterricht mit einbeziehen und eine deutschlandweite Lernmittelfreiheit einführen. Außerdem sind sie gegen die Studiengebühren.

Umweltschutz und Energie: Beim Thema Umweltschutz stehen die Piraten vor Allem für Nachhaltigkeit. Deswegen lehnen sie die Atomkraft ab und wollen stattdessen die Erneuerbaren fördern.

Integration: Die Piraten sind ein Vertreter der Toleranz und Freiheit aller „Geschlechts- und Sexualidentitäten“, deswegen wollen sie auch langfristig der Begriff „Geschlecht“ abschaffen. Für Migranten soll es mehr Programme zur Sprachlichen Integration geben.

Innenpolitik: Innenpoltisch ist den Piraten Transparenz und Bürgerbeteiligung sehr wichtig. Deswegen stehen sie für direkte Demokratie, die Stärkung der allgemeinen Bürgerrechte und die Erhöhung der Transparenz in Staatsprozessen. Sie lehnen die Internetüberwachung ab und stehen für die Erhöhung der Privatsphäre und des Datenschutzes. Das Fernmeldegeheimnis wollen sie erhalten und stärken. Das Wahlalter soll bis hin zum Wahlrecht bei Geburt abgesenkt werden und der Kampf gegen Rassismus verstärkt werden.

Außenpolitik: Eine möglichst globale Sicherheitspolitik ist Ziel der Piratenpartei. Die UNO wollen sie stärken und mehr Transparenz in außenpolitische Vorgänge bringen.

Europa: In Europa wollen sie eine komplette Wohnsitzfreizügigkeit und eine gemeinsame Verfassung. Außerdem wollen sie auch hier die Bürgerbeteiligung erhöhen.

Tierschutz: Ihre Reform des Tierschutzgesetzes würde nicht nur das Verbot von Qualzucht, Wildtieren in Zirkussen, Delfinarien, Pelztierhaltung und Schenkelbrand enthalten, sondern auch die Einschränkung des Schächten und ein Verbandsklagerecht.

Chancen für den Vegetarismus: Dadurch dass die Piratenpartei sehr „alternativ“ ist, sind hier auch viele Vegetarier vertreten. So stehen die Chancen relativ gut, da sie auch Kennzeichnungen einführen wollen.

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