Hallo meine Freundinnen und Freunde!

Mein Name ist Jenny, ich bin zur Zeit 20 Jahre alt und das ist mein Blog.
Hier geht es um meine Gedanken zu ökologischen Themen wie Umweltschutz, Tierschutz, Vegane/Vegetarische Lebensweise und vieles mehr.
Ich bin stets zu konstruktiven Diskussionen bereit, ja sogar erfreut, auch wenn ihr eine andere Meinung habt als ich.
Ich möchte niemanden meine Meinung aufzwingen und tolleriere andere Ansichten, solange sie nicht diskriminierend, beleidigend oder anderwältig verfassungsfeindlich sind.
Sonst bin ich für alles offen! =)

Dienstag, 19. November 2013

Gastbeitrag von Marc: Ein Innengehege für Kleintiere Teil 1

Heute gibt es endlich mal wieder einen Gastbeitrag meinerseits auf diesem Blog. Anders als die letzten Beiträge soll daraus dieses Mal allerdings eine kleine Reihe werden, die sich mit meinem ASQ beschäftigt, das ich dieses Semester belege. Heute beginne ich mit dem ersten Teil, in dem es darum geht was ein ASQ ist, was ich da konkret mache und wie die ersten praktischen Arbeiten ausgesehen haben.

Also beginnen wir damit was ein ASQ eigentlich ist. ASQ ist die Abkürzung für Allgemeine Schlüsselqualifikationen. Meine Uni schreibt dazu auf ihrer Internetseite:
"Das Bachelor-Studium führt zum ersten berufsbefähigenden Abschluss, der auch gemäß der Bologna-Erklärung von 1997 eine Relevanz zum Arbeitsmarkt haben soll. Daher sollte es den Studierenden ermöglicht werden, sich im Studium Kompetenzen anzueignen die den Absolventen den Einstieg oder das spätere sich Bewegen im Berufsleben erleichtern. Dazu gehören Präsentations-, Fremdsprachen-, schriftliche, mündliche soziale und/oder interkulturelle Kompetenzen. Dies alle sind Kompetenzen, die Fach unabhängig erworben werden können und als Allgemeine Schlüsselqualifikationen (ASQ) zum Studium gehören."
Um sich solche Kompetenzen anzueignen, bietet die Universität einen breiten Pool an "Programmen" an. Aus diesem Pool kann man sich das Angebot heraussuchen, dass einen am meisten interessiert, wo man vielleicht auch meint seine vorhandenen Kompetenzen am besten einbringen zu können oder wo man die vorhandenen Fähigkeiten sogar noch zu verbessern kann. Dabei muss das ASQ nichts mit dem zutun haben was man eigentlich studiert, denn man soll auch ein bisschen über den Tellerrand des Studiums hinausschauen.

So viel erst einmal zum Allgemeinen. Kommen wir nun also zu dem ASQ das ich gewählt habe.
Meine Wahl fiel auf ein Angebot der Freiwilligen-Agentur Halle, die das ASQ "Inernational Engagiert Studiert" anbietet. Im Rahmen dessen geht es darum, dass man im Semester 60 Stunden ehrenamtlich in einem gemeinnützigen Verein arbeiten. Die Vereine konnten sich vorher an die Agentur wenden und ein Projekt vorstellen, dass sie anbieten wollen. Aus den Angeboten, die die Agentur bekommt, kann man sich als Student dann eines aussuchen, das man belegen möchte. Man hat auch noch einen Zweit- und Drittwunsch, falls das favorisierte Projekt schon voll sein sollte.
Meine erste Wahl wäre eigentlich ein vegan/vegetarischer Kochkurs vom Tierschutzverein Halle gewesen, der schlussendlich allerdings nicht zustande gekommen ist und deshalb nicht angeboten wurde. Ich habe daraufhin ein anderes Projekt des Tierschutzvereins genommen, in dem es um den Bau und die Ausgestaltung eines Innengeheges für Kleintiere geht. Das Gehege soll bis Anfang Dezember von mir und einem Komillitonen, der auch an diesem Projekt beteiligt ist fertig gestellt werden, damit Kaninchen, Meerschweinchen und Co. den Winter nicht im Außengehege verbringen müssen.

Das erste Treffen mit der Organisation, hatte ich am 26.10.. Ein Vorstandsmitglied des Vereins hat uns die Räumlichkeiten des Tierschutzvereins gezeigt und erklärt was wir genau machen sollen. Dazu haben wir noch ein paar Informationen bekommen, wie ein Innengehege für Kleintiere aussehen sollte, damit es halbwegs artgerecht ist. Die kleinen Käfige, die man oft in den Zoohandlungen sieht und die bestimmt auch viele zu Hause haben, sind nämlich alles andere als geeignet für die Tiere. Ein Kaninchen beispielsweise benötigt allein schon einen Platz von mindestens 2x2 Metern.

Während wir die Lokalität besichtigt haben stellte sich heraus, dass der Bau der Gehege an sich schon fast abgeschlossen war. So mussten an zwei der Türen zu den Innengehegen nur noch Schlösser angebracht werden, eine Tür musste man noch etwas nach oben hin vergrößern und die Boxen sollten mit PVC-Boden ausgelegt sein, damit die Tiere nicht auf dem kalten Steinboden sitzen müssen und auch alles besser zu reinigen ist. Neben diesen drei Aspekten des Baus lag unsere Hauptaufgabe jetzt also bei der Ausgestaltung der Winterquartiere.

Das Auslegen des PVC-Boden war die Aufgabe, der ich mich heute widmete. Bevor es damit losgehen konnte, musste ich den Boden allerdings erst einmal aus dem ehemaligen Innengehege herausholen. Das hieß viel Dreck weg machen und Schränke durch die Gegend schleppen bis alles aus dem Zimmer heraus war, in dem das PVC lag. Zum Glück hatte man diesen damals nicht festgeklebt, sonst hätte ich wohl ein Problem gehabt.
Nachdem das geschafft war, musste ich den 16m2 großen Belag nur noch durchs halbe Haus und eine Treppe herunter schaffen und ihn in die drei Boxen des Geheges einpassen. Passender Weise hat das PVC ganz genau ausgereicht, so dass ich weder viel Reste hatte, noch neuen Boden besorgen musste. Damit kann ich demnächst also mit dem Innenausbau beginnen. Ich habe auch schon ein paar gute Ideen.
Doch welche das sind und wie ich diese umsetze, dass erfahrt ihr in den folgenden Beiträgen.

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