Hallo meine Freundinnen und Freunde!

Mein Name ist Jenny, ich bin zur Zeit 20 Jahre alt und das ist mein Blog.
Hier geht es um meine Gedanken zu ökologischen Themen wie Umweltschutz, Tierschutz, Vegane/Vegetarische Lebensweise und vieles mehr.
Ich bin stets zu konstruktiven Diskussionen bereit, ja sogar erfreut, auch wenn ihr eine andere Meinung habt als ich.
Ich möchte niemanden meine Meinung aufzwingen und tolleriere andere Ansichten, solange sie nicht diskriminierend, beleidigend oder anderwältig verfassungsfeindlich sind.
Sonst bin ich für alles offen! =)

Montag, 17. Februar 2014

24 Stunden vegan in Leipzig

In meinem Wochenrückblick habe ich ja bereits angedeutet, dass ich vor einer Woche mit meinem Freund in Leipzig gewesen bin. Darüber möchte ich euch jetzt kurz berichten, natürlich mit Fokus darauf, was sich veganes so ergeben hat.

Da wir Montags in Leipzig waren, war es gar nicht so einfach etwas zu finden, wo wir etwas essen können, denn irgendwie hatten die ganzen interessanten Lokalitäten geschlossen. Wir haben natürlich was gefunden, jedoch rate ich euch davon ab, montags einen Städtetrip zu planen...
Wir hatten geplant gegen Mittag in Leipzig zu sein, damit wir noch ausschlafen konnten. So kamen wir nach einer halbstündigen Zugfahrt an und fuhren mit der Straßenbahn richtig Südplatz. 
Dort befindet sich die Burgerei, augenscheinlich eine Currywurstbude wie jede andere. Sie ist ja auch eine ganz normale Currywurstbude, jedoch bietet sie zusätzlich Veganitäten wie Curryvurst oder Tofuburger an. Der Flair ist wie bei jedem anderen Fast-Food-Stand auch, manche mögen es, ich mag es nicht so. Über den fleischigen Geruch konnte ich grade so hinweg sehen und bestellte mir eine Curryvurst mit scharfer Soße und teilte mir mit meinem Freund, der einen Tofuburger aß, noch eine große Portion Süßkartoffelpommes. Vom Geschmack her war die Currysoße erste Sojasahne, sie war richtig schön würzig. Die vegane Wurst war so lala, der Geschmack war okay aber die Konsistenz eher krümelig. Die Süßkartoffelpommes waren auch echt lecker, nur leider waren sie kalt und teilweise in Ketchup ertränkt. Schade. Mit seinem Tofuburger war mein Freund relativ zufrieden, nichts besonders aber in Ordnung. Wenn ich ein Fazit ziehe, muss ich sagen, dass das Preis-Leistungsverhältnis durchaus stimmt. Die Curryvurst war mit 2€ so lächerlich billig, dass mich die Qualität nicht wirklich wundert. Man kann also durchaus bei der Burgerei essen, muss man aber nicht. Wenn man was besseres findet.
Nach dem Essen sind wir in das kleine vegane Lädchen "Vegan Leben"  gegangen. Die Verniedlichung trifft es hier ganz gut, denn verglichen mit dem Veganz war der Laden echt winzig. Das meine ich aber positiv, denn es war wirklich total sympathisch dort! Die Auswahl der veganen Produkte war dann doch relativ groß und die Preise teilweise niedriger als bei der veganen Supermarktkette. Wir haben natürlich auch ein paar Sachen mitgenommen (Spekulatiuscreme, Pfirsich-Gummitiere, Schwefelsalz und Lakritze) und es war sicherlich nicht das letzte Mal das wir dort waren. Ich kann es euch nur ans Herz zu legen, mal vorbei zu schauen wenn ihr in Leipzig seid.
Danach sind wir erstmal zum Hotel gefahren und haben eingecheckt. Nach einer kurzen Ruhepause haben wir mal ganz in Ruhe die Innenstadt Leipzigs in Augenschein genommen. Ohne die ganzen Leute, die damals auf die Weihnachtsmarkt waren, hatte ich mal so richtig Zeit, alles in Ruhe zu betrachten und ich muss sagen, ich bin überzeugt. Es ist echt schön dort, auch wenn es natürlich nicht mit Berlin mithält. Aber dafür, dass es eine Nicht-Hauptstadt in "Ossiland" ist, ist Leipzig echt toll. Wir waren dann noch im Lush, dort habe ich mir eine Badekugel, eine Handcreme und eine Probe von "R&B" mitgenommen. Leider verging die Zeit so schnell, dass ich bei Weitem nicht so viel von Leipzig gesehen habe, wie ich es wollte. Aber sicherlich lässt sich das noch nachholen. :)
Als es dann Zeit fürs Abendessen war, sind wir wieder in die Straßenbahn gestiegen und zur Vollen Rolle gefahren.  Die Volle Rolle ist zwar auch nicht rein vegan, hat aber ein Konzept, dass mir wirklich super gefällt. Es gibt Wraps, die man sich komplett selbst zusammenstellen kann, vom Teig über das Gemüse bishin zur Soße. Bei mir ist es letztendlich ein Wrap mit Chili-Teig, Tofu, Gurken, Peperoni, Mais und Kräuter-Erdnusssoße geworden. Dieser Wrap hat wirklich mega lecker geschmeckt und auch sehr satt gemacht. Der Preis ist mit Rund 4€ also absolut angebracht, schließlich ist auch alles frisch. Daumen hoch also für die Volle Rolle! =)
Nach dem Essen fuhren wir zurück ins Hotel und ließen den Abend gemütlich mit einem Getränk in der Lounge ausklingen - schließlich war es unser 4. Jahrestag! Am morgen danach frühstückten wir etwas beim Bäcker und schlenderten noch durch irgendein Einkaufszentrum. Und dann war es schon wieder Zeit für die Rückreise.
Nicht schön aber selten. ;)

Kommentare:

  1. Hallo Jenny, hier ist der Nils aus der "vollen-Rolle". Bin gerade über Deinen Blog gestolpert... Vieeelen Dank !!!!! für Dein positives Feedback!!! Habe mich riesig gefreut :-)

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