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Donnerstag, 3. April 2014

Gastbeitrag von Marc: "Vegane Lebensmittel sind auch nicht besser"...

...so stand es heute Mittag groß auf Spiegel Online.
Inzwischen ist der Artikel nach ganz weit hinten gerutscht. Auf der Startseite von SPON ist er gar nicht mehr zu sehen. Um ihn zu finden, muss man schon auf den Reiter "Wirtschaft" klicken.

Vielleicht ist daran auch die Reaktion der Veganer schuld, die sich in den sozialen Netzwerken teils sehr kritisch über den Artikel geäußert haben. Ich stimme dem Echo in sofern zu, als dass es sich um eine Kritik an der Aufmachung des Artikels handelt. Was den Inhalt betrifft, der sich auf eine Untersuchung der Verbraucherschutzzentrale stützt, gibt es eigentlich nicht viel zu kritisieren.

Die Verbraucherschutzzentrale Hamburg hat 20 Produkte getestet und musste bei mehreren eine rote Ampel geben, weil diese entweder zu viel Fett oder zu viel Salz enthielten. Dieses Problem gibt es natürlich nicht nur bei veganen Produkten, die einem gewissen Verarbeitungsprozess unterzogen wurden, sondern auch bei vielen nicht-veganen Lebensmitteln. Das so etwas von der Verbraucherschutzzentrale untersucht und bemängelt wird, finde ich vollkommen richtig.

Andere Kritikpunkte der Zentrale betreffen Etikettenschwindel, Phantasienamen oder das Siegel-Wirrwarr. Letzteres kommt zustande, weil immer noch kein einheitliches Siegel für vegane Produkte gibt. Auch hier kann ich den Urteil der Verbraucherzentrale nur zustimmen. Verbesserungen sind nötig und wo es Missstände gibt, muss man diese auch anprangern können. 

Ich habe letztens einen Blogartikel gelesen, in dem sich über die Verbraucherschutzzentrale aufgeregt wurde, weil sie die Hersteller der Oreokekse rügten. Die Verpackung der Kekse habe zu sehr den Anschein erweckt, dass in den Keksen Milch enthalten sei, was mittlerweile nicht mehr der Fall ist. Ich fand das gerechtfertigt, denn es ist immer falsch, wenn die Verpackung etwas anderes suggeriert was in Wirklichkeit nicht gegeben ist. Dabei ist es egal, ob die Produkte vegan sind oder nicht.

Ich finde es richtig die Hersteller zu kritisieren, auch wenn sie vegane Produkte erzeugen. Nur weil etwas vegan ist und damit frei von Tierleid und tierischen Bestandteilen, sollte dies kein Freibrief sein mit dem sich die Hersteller von allen anderen "Sünden" freikaufen können.

Doch wie anfangs schon erwähnt: Die Aufmachung des SPON-Artikels war echt großer Mist. Das sollte wahrscheinlich nur dazu dienen mehr Klicks zu generieren.
Ich finde solche Überschriften wie "Vegane Lebensmittel sind auch nicht besser" einfach schrecklich. Das provoziert doch eigentlich nur den Nachsatz: "deswegen könnt ihr ruhig weiter eure unveganen Sachen essen." Und abgesehen davon bezieht sich "Lebensmittel" auf so viel mehr als nur verarbeitete Fertigprodukte, um die es im Artikel aber eigentlich geht und die tatsächlich kritisiert werden.

Fazit: Der Verbraucherschutzzentrale kann man eigentlich nichts vorwerfen, SPON hingegen schon. Vielleicht sollten die sich auch mal einem Test der Verbraucherschutzzentrale unterziehen.

P.S.: Das was die Verbraucherschutzzentrale Hamburg selbst zu ihrem Untersuchungsergebnis geschrieben hat, ist viel besser als der Artikel von SPON. Schaut euch also lieber den an.

1 Kommentar:

  1. Bitte hier weiterlesen: http://achtungpflanzenfresser.wordpress.com/2014/04/05/vegan-ist-auch-nicht-besser-quakt-die-presseente/

    ;)

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