Hallo meine Freundinnen und Freunde!

Mein Name ist Jenny, ich bin zur Zeit 20 Jahre alt und das ist mein Blog.
Hier geht es um meine Gedanken zu ökologischen Themen wie Umweltschutz, Tierschutz, Vegane/Vegetarische Lebensweise und vieles mehr.
Ich bin stets zu konstruktiven Diskussionen bereit, ja sogar erfreut, auch wenn ihr eine andere Meinung habt als ich.
Ich möchte niemanden meine Meinung aufzwingen und tolleriere andere Ansichten, solange sie nicht diskriminierend, beleidigend oder anderwältig verfassungsfeindlich sind.
Sonst bin ich für alles offen! =)

Dienstag, 1. Juli 2014

Plastikfrei? - 13 Tipps zum Plastik sparen beim Einkaufen


Heute habe ich im Rahmen meines "Plastikfrei?"-Projektes ein paar Tipps für euch, wie ihr beim Einkauf relativ einfach Plastik sparen bzw. vermeiden könnt. Der Schwerpunkt liegt dabei auf dem "Standart"-Lebensmitteleinkauf, für die anderen Bereiche kommen später noch extra Artikel.
Ich erhebe keinen Anspruch auf Vollständigkeit, also falls ihr noch ein paar andere Ideen habt, schreibt sie doch in die Kommentare. =)

1. Glasflaschen statt TetraPacks oder Plastikflaschen
Dies lässt vielfältig umsetzten, angefangen natürlich bei den Getränken. 
Von der Selter, über Saft bis hin zur Cola gibt es ja eigentlich alles in Glasflaschen. Jedoch ist die Auswahl je nach Geschäft sehr unterschiedlich, da müsst ihr einfach mal schauen wo etwas für euch dabei ist.
Auch andere flüssige Lebensmittel wie Ketchup oder Öl könnt ihr super in Glasflaschen kaufen, da muss man oft nicht lange nach suchen.
Pflanzenmilch ist leider eher ein schwieriges Thema. In unserem Bioladen gibt es die Sojamilch von "granoVita" in 0,5l Glasflaschen, jedoch ist diese ungesüßt, sodass ich sie hauptsächlich nur zum kochen und backen nutze. Andere Pflanzenmilch konnte ich bisher leider nicht in Glasflaschen entdecken.

2. Obst und Gemüse auf dem Wochenmarkt oder im Bioladen kaufen
Dieses Vorgehen den Vorteil, dass man das Obst und Gemüse lose kaufen kann. Dort bekommt man dann oft kleine Papiertüten bzw. kann man sich eine  von zu Hause mitbringen. Weitere Pluspunkte sind hier auch noch einerseits die Regionalität und andererseits die Dosierbarkeit der Produkte.

3. Stoffbeutel oder Papiertüten mitnehmen
Plastiktüten kosten meistens nicht nur unnötig Geld sondern verursachen auch massig Müll. Da ist es einfach super wenn man immer einer Papiertüte oder noch besser einen Stoffbeutel dabei hat, um auch auf spontane Einkäufe vorbereitet zu sein. 
Oft gibt es ja Plastiktüten gratis, besonders bei Kleidungseinkauf. Da ist es einfach das beste sich folgenden Satz anzugewöhnen: "Eine Plastiktüte brauche ich nicht, danke."

4. Pappverpackungen statt Plastiktütchen
Dies beziehe ich vor Allem auf Lebensmittel wie Mehl, Hafer oder Salz. Solche Produkte gibt es in normalen Supermärkten meistens sowohl in Plastik als auch in Pappe verpackt, da ist es ein Einfaches zu der Variante in Pappe zu greifen. Aber auch bei anderen Lebensmitteln (Tee, Kakao,...) kann man diesen einfachen Tipp im Hinterkopf behalten und super einfach Plastik sparen.

5. Brot und Brötchen beim Bäcker kaufen
Wenn man im Supermarkt abgepacktes Brot oder Brötchen zum Aufbacken kauft, kommt man oft nicht am Plastik vorbei. Der einzige Ausweg ist es, Backwaren beim Bäcker(-stand) zu kaufen, dort bekommt man die Sachen eigentlich immer in Papiertüten. Dabei solltet ihr nur darauf achten, dass die Backwaren nicht in so eine mit Papiertüte mit Plastiksichtfenster gepackt werden. 

6. Größere Verpackungen bevorzugen
Bei Produkten die ihr nur in Plastik bekommen könnt und regelmäßig nachkauft solltet ihr wenn möglich bevorzugt große "Familienpackungen" kaufen, da diese nicht nur meistens güstiger sind sondern auch das Oberfläche/Volumen-Verhältnis logischerweise stimmiger ist.

7. "Frischepacks" meiden
Es gibt viele Produkte, bei denen außen auf der Pappverpackungen mit "Frischeverpackungen" geworben wird. Finger weg! Das ist nur unnötiger Plastikmüll, wenn beispielsweise 20 Kekse in fünf "Frischepacks" verpackt sind. In der Regel gibt es dafür kaum Anlass.

8. Produkte in Verpackungen mit "Viel Luft" stehen lassen
Das bekannteste Beispiel für dieses Umstand sind wohl Chips. Die Hälfte der Tüte ist mit Chips gefüllt, der Rest ist bloß Luft. Das gibt es beispielsweise auch oft bei Beeren, wenn sie in Plastikschalen mit Deckel verkauft werden. Wenn ihr diese Produkte stehen lasst, könnt ihr eine Menge Plastik meiden.

9. Mehrweg vor Einweg
Dieser Tipp ist besonders bei Getränken wichtig. Wenn ihr sie schon in Plastikflaschen kaufen müsst, dann versucht wenigstens auf Mehrwegpfandflaschen zurück zu greifen. 
Ihr könnt das aber auch bei anderen Plastikverpackungen bedenken, viele Plastikverpackungen halten so lange, dass ihr sie problemlos mehrmals benutzen könnt.

10. Aufstrich statt Aufschnitt
In letzter Zeit ist mir extrem aufgefallen wie genial plastiksparend Aufstriche sind. Denn sie sind eigentlich immer in Gläsern oder Dosen abgepackt und haben damit einen enormen Vorteil gegenüber Aufschnitten aus Plastikverpackungen. Ihr müsst natürlich nicht auf Aufschnitt verzichten, schaut mal hier.   

11. Nicht so viel Süßkrams
Dieser Tipp ist mit durch meine Erfahrungen in der letzten Zeit sehr bewusst geworden. Eigentlich alle Süßigkeiten sind in Plastik verpackt und auch aus gesundheitlicher Sicht gibt es viele Gründe, wenig davon zu konsumieren. So könnt ihr gleichzeitig etwas für eure Gesundheit tun und Plastik vermeiden. Dies ist der Tipp, den ich selbst noch mehr beachten sollte. ;)

12. Einkaufen im Bioladen
Es gibt viele Gründe einen Bioladen dem Supermarkt vorzuziehen, und einer der Gründe ist, dass viele Dinge oft in weniger Plastik daher kommen. Das Obst und Gemüse habe ich ja bereits erwähnt. Auch Getränke wie Säfte gibt es im Bioladen meistens aus Glasflaschen. Haltet einfach mal etwas die Augen offen.

13. Selbermachen!
Dieser Tipp ist wohl einer der wichtigsten. Fertigprodukte sind meistens in Plastik abgepackt, egal ob der Veggie Aufschnitt oder die Gemüse Pfanne. Die Grundlage für eure Ernährung sollten aus vielen Gründen frische, unverarbeitete Produkte bilden, so zum Beispiel Obst, Gemüse oder Getreideprodukte. Diese bekommt ihr wie bereits erwähnt relativ problemlos unverpackt bzw. in Pappverbackungen.  Wenn ihr also selber kocht könnt ihr eine Menge Plastik umgehen. 


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