Hallo meine Freundinnen und Freunde!

Mein Name ist Jenny, ich bin zur Zeit 20 Jahre alt und das ist mein Blog.
Hier geht es um meine Gedanken zu ökologischen Themen wie Umweltschutz, Tierschutz, Vegane/Vegetarische Lebensweise und vieles mehr.
Ich bin stets zu konstruktiven Diskussionen bereit, ja sogar erfreut, auch wenn ihr eine andere Meinung habt als ich.
Ich möchte niemanden meine Meinung aufzwingen und tolleriere andere Ansichten, solange sie nicht diskriminierend, beleidigend oder anderwältig verfassungsfeindlich sind.
Sonst bin ich für alles offen! =)

Sonntag, 30. November 2014

20. November, Berlin Kreuzberg - Burger, Original Unverpackt und FairTrade-Klamotten

Am 20. November waren mein Freund und ich mal wieder in Berlin - Anlass war dieses Mal ein Rise Against Konzert, was übrigens super genial war. Aber darum soll es gar nicht gehen. Da wir bei einer Freundin in Kreuzberg übernachteten und uns auch unbedingt mal diesen tollen Laden, wo alles unverpackt war, ansehen wollten, haben wir uns dort etwas rumgetrieben und waren in ein paar interessanten Lädchen, von den ich euch berichten möchte. Fotos gibts kaum und nur schlechte, weil ich zum Konzert nicht meine Spiegelreflexkamera mitschleppen wollte.

Gegen Mittag kamen wir am ZOB in Berlin an und hatten natürlich erstmal Bärenhunger. Deswegen schlugen wir uns mit dem ÖPNV bis zur U-Bahnstation Görlitzer Bahnhof durch, schlenderten die Wiener Straße runter und kehrten im Yellow Sunshine ein. Sie selbst betiteln sich als "erstes Bio Fast Food Restaurant" und bieten ausschließlich vegetarische und vegane Gerichte an. Bio sind nicht alle Zutaten, jedoch ist der Anteil sehr hoch, wie man auf der Karte auch super erkennen kann. Die Kennzeichnung, was vegan ist, ist auch sehr vorbildlich. Geschmacklich konnte das Yellow Sunshine auch überzeugen. Wir bestellten den Double-sChicken-Cheese, den Lappland-Cheese-Burger und eine Portion Bio-Pommes. Dazu gab es noch für jeden eine heiße Schokolade und als Nachtisch Schokomousse. All diese Speisen waren wirklich super lecker, wir sind gut satt geworden und die Preise sind auch sehr moderat, besonders wenn man den Bioanteil bedenkt. Definitiv mal einen Besuch wert!
Nachdem wir uns satt gegessen haben, gingen wir wieder ein Stück zurück, um dort Original Unverpackt zu bewundern. Ich muss zugeben, dass ich schon als ich von diesem Konzept hörte ein Fan von diesem Laden war, trotzdem war ich vor Ort schon etwas baff. Aus Röhren an der Wand konnte man sich diverse Trockenfrüchte, Getreide-, Reis- oder Nudelsorten in Säcke abfüllen, die man dort kaufen konnte oder von zu Hause mitgebracht hat. Hat man sich Flaschen oder Dosen mitgebracht oder kauft sie dort, kann man sich auch Dinge wie Saucen, Shampoo, Reinigungsmittel oder Öle abfüllen - einfach fantastisch! Natürlich gibt es auch Sachen wie Obst, Gemüse oder Backwaren, die man in jedem guten Bioladen ebenfalls unverpackt bekommen kann. Papiertüten oder wiederverwendbare Gefäße sind auch vor Ort, sodass man sich auch durchaus mal für einen spontanen Besuch im "Original Unverpackt" einfinden kann. Selbst mitbringen ist aber natürlich nachhaltiger und kostet nichts. Wir haben übrigens je ein Kilo Reis und Nudeln mitgenommen, gleich in passenden Säcken. Die können wir im Leipziger Veganz weiter benutzen, schließlich gibts auch dort ein kleineres Unverpackt-Sortiment. Ich denke ihr merkt wie begeistert ich bin. Sowas braucht man viel öfter, auch in "normalen" Supermärkten. So schwer ist es doch nicht.
Weil wir noch etwas Zeit hatten, sind wir danach in einen BioFairTrade-Klamottenladen gegangen, der uns schon auf dem Hinweg aufgefallen war. Er trägt den Namen Supermarché und auch hier kann ich wieder nur ins Schwärmen geraten. Ich bin ja durchaus bereit, mehr Geld für Kleidung auszugeben, wenn sie ökologisch und sozial nachhaltig produziert wurde. Online-Shopping mag ich aber so gar nicht. Toll also, wenn man an solche Kleidungsstücke auch tatsächlich im Einzelhandel bekommt. Die Auswahl war echt toll, ich hätte gerne so viel mitgenommen. Da der Geldbeutel da doch nicht mitgespielt hat, haben mein Freund und ich uns je ein T-Shirt mitgenommen. 40€ haben wir für beide bezahlt, was für Bio- und FairTradekleidung echt günstig ist. Falls euch sowas interessiert und ihr mal in Berlin Kreuzberg seit, solltet ihr dort mal reinschauen - es lohnt sich!
Danach mussten wir dann wirklich weiter, weil wir unsere Sachen noch bei der Freundin unterstellen wollten, bevor es zum Konzert ging. Das erledigten wir recht fix und auf dem weg zum Velodrom kehrten wir noch in einer Bio Company Filiale ein, um uns mit ein paar Snacks zu versorgen. Dort gibt es nicht nur die wunderbaren Vego-Riegel und sondern am nächsten morgen auch Kaffee mit Sojamilch und diverse vegane, auch süße Backwaren. Auf jeden Fall eine nette Sache, die in einigen Bioläden noch ausbaufähig ist.
Danach gings dann schon zum Rise Against Konzert, was wie erwähnt einfach super genial war. Gegen halb zwölf war es vorbei und wir machten uns mit der S-Bahn auf den Rückweg - in dieser haben wir dann auch in meinen Geburtstag rein gefeiert. In der Wohnung der Freundin bin ich dann noch fix unter die Dusche und dann ins Bett, denn am Vormittag ging es schon wieder nach Halle - mein Geburtstag musste ja gefeiert werden! :D




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